Dein inneres Kind will angenommen sein

Festgefahrene Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus unserer Kindheit haben sich in uns eingelagert und beeinflussen unseren Lebensweg. Viele negative Glaubensmuster und Glaubenssätze haben sich in unser Unterbewusstsein eingespeichert und blockieren uns deshalb individuell in den verschiedensten Lebensbereichen. Kränkungen und Verletzungen aus der Kindheit verankern sich tief in uns und  hindern uns dabei, unser wahres und volles Potential zu leben.

Durch Aussagen wie :

„ Wer bist du eigentlich?“  Hat man uns den Wert genommen.

Wir sind die eigenen Schöpfer unseres Lebens und das bedeutet das wir stets aufs Neue von Moment zu Moment sei es negativ oder positiv, bewusst oder unbewusst entscheiden. Haben wir viele entwertende Lebenserfahrungen gemacht so haben sich in uns viele Widerstände aufgebaut, die unseren Selbstwert geschmälert haben. Sie können sich durch Versagens- und  Verlassenheitsängste, sowie auch Existenzängste usw.  bemerkbar machen. Wenn wir von etwas überzeugt sind erschaffen wir eine in die Welt erzeugte Energie die zu uns zurückkommt, als das was wir erschaffen haben. Alles das was wir erschaffen haben, haben wir uns ins Leben gedacht und es kommt zu uns in Form von Materie zurück (Aktion erzeugt Reaktion). Durch unsere Gedanken haben wir Emotionen erschaffen, die größte davon ist die Angst. Wir haben alles gelernt, nur nicht mit negativen Einlagerungen umzugehen und sie zu lösen bzw. zu wandeln. In unserer Kindheit befinden wir uns in einer mentalen, sowie auch finanziellen Abhängigkeit von Erwachsenen, um versorgt, beschützt und in Liebe geführt zu werden. In erster Linie haben wir normalerweise Angst unsere Eltern zu verlieren. So entstehen in uns Verlassenheits- bzw. Alleinseinsängste,  Angst vor Schmerz, Krankheit, Armut, usw. Letztendlich wurden sie, aber alle von uns selbst erschaffen, ob es sich  bewusst oder unterbewusst in uns gebildet hat spielt dabei keine Rolle. Deshalb können auch nur wir selbst die Entscheidung treffen und uns vornehmen unseren Lebensweg zu verändern. In unserer Kindheit waren begleitende Erwachsene, seien es Eltern oder auch andere Bezugspersonen wie Verwandte, Lehrer, Freunde und sonstige Mitmenschen auf längere oder kürzere  Zeit, stets darum bemüht, uns nach ihren Vorstellungskonzept eines individuellen Ansichts- und Gefühlsmusters ihres Verständnisses, der Toleranz und  ihres Bewertungssystems, ihres Begrenzungsdenkens und zu ihrem Wohlwollen zu dressieren. Sie formten ihre Drohungen zur Entwicklung angstbesetzter Konsequenzen, durch ihre Worte und

                                     Gefühle wie z. B.:                                 

„Wenn du dich so wenig bemühst, wird nichts aus dir werden“   

„Du musst sein wie alle anderen, sonst bleibst du alleine“    

„Wenn du nicht auf isst, dann wirst du krank“

„Du musst nett sein, sonst mag dich keiner“

„Das kannst du nicht“

„Das ist unmöglich“

„Erwachsenen wiederspricht man nicht, sie wissen es besser “

„Deinen Leistungen nach, hast du es nicht verdient“

„Das Leben ist schwer“

„Das Brot muss man sich hart verdienen“

  usw.

Außerdem werden nahestehende Erwachsene von Kindern überwiegend  nachgeahmt (hauptsächlich über die Nachahmung der Eltern, die bis zu dem 6. Lebensjahr ziemlich 1:1statt findet ) sei es in Gestik, Körpersprache, Handlungs- und Sichtweisen, Glaubensmustern, Überzeugungen und Ängsten die von Generation zu Generation weiter übertragen und programmiert werden.

Erwachsene haben oftmals nicht das Verständnis sich in Kinder einzufühlen. Sie handeln meist nur aus ihrer Sichtweise zu ihren Verständnis, ihren Wohlbefinden und ihres Denkens, da sie leider oft das fühlen verlernt haben. Die meisten Menschen kennen sich selbst nicht. Sie haben sich ihr Leben lang nicht einmal selbst in ihrer Einzigartigkeit, ihren Talenten, ihren richtig sein, ihren inneren Reichtümern, wertschätzend und annehmend zu ihrer Fülle kennen gelernt. Wenn wir Menschen aber unserer Unterdrückung der wahren Ängste und destruktiven Programme nicht bewusst sind, vergraben wir alles tief im Unterbewusstsein. Dadurch findet die Suche stets im Außen statt, um Bestätigungen und Ablenkungen für uns zu finden, um das Ziel der Freude, des glücklich seins und  der Zufriedenheit zu erreichen.  Das ist aber nicht das wahre glücklich sein und Friedensheil, dass aus unseren Inneren fließt (viele von uns Menschen kennen das, wenn auch nicht wissentlich). Wir haben uns von Mensch zu Mensch je nach Erfahrungen und Wahrnehmungen unserer eigenen Persönlichkeit mit allen unseren Sichtweisen, negativen Gefühlen, Schwächen, diversen Ängsten, unser gesamtes Selbstbild und die dazugehörigen Handlungsweisen selbst erschaffen. Unser inneres Kind war behindert sich frei zu entfalten, da es von Ängsten und Unsicherheiten besetzt wurde. Deshalb geht es darum sich darauf einzulassen das innere Kind wieder frei werden zu lassen, es in den Arm zu nehmen, anzuerkennen, spielerisch zu sein, es wert zu schätzen und  Freude einkehren zu lassen. Damit es sich nach und nach wieder in das Vertrauen unserer Liebe einlassen und es so in uns heilen kann.  Das innere Kind gehört zur Betrachtungsweise unserer inneren Erlebniswelt. Es symbolisiert gespeicherte Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der Kindheit. Wir waren alle einmal ein Kind und werden von ihm immer wieder unbewusst beeinflusst und kontrolliert. Es ist oft nicht unser erwachsenes Selbst das uns bestimmt, sondern unser emotional verletztes inneres Kind, das sich in unseren erwachsenen Körper zeigt. Wenn wir unsere Gefühle wie Wut, Trauer, Aggression noch nicht liebevoll angenommen haben, sollten wir jetzt damit anfangen bereit zu sein sie zu fühlen und zu sehen. Sodass wir sie anerkennen können, um unsere Wunden zu verschließen. Wir sind mentale, emotionale, feinstoffliche und grobstoffliche Wesen, durch Empfindungen wie Enge, Schwere, Schwäche, Erschöpfung, Starre, Druck, Schmerz usw. zeigt uns, unser Körper dass in uns irgendetwas nicht stimmig ist.

Erkenne dein inneres Kind und beginne dich mit ihm zu versöhnen !